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Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| 39,57 € |
38,95 € |
+0,62 € |
+1,59 % |
17.04/17:35 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| DE0005785802 |
578580 |
- € |
- € |
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Fresenius Medical Care kaufen 03.12.1999
Frankfurter Sparkasse
Die Analysten der Frankfurter Sparkasse raten dem Anleger zur Zeit zu einem Engagement in Aktien des Dialysespezialisten Fresenius Medical (WKN 578 580).
Fresenius Medical Care ein Tochterunternehmen der Bad Homburger Fresenius AG, sei ein weltweit führender Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Patienten mit chronischem Nierenversagen. Das Geschäftsergebnis von FMC sei derzeit von einem Sonderfaktor geprägt. In einem Verfahren wegen angeblich überzogener Abrechnungen für medizinische Dienstleistungen in den USA sei ein Vergleich mit den Behörden geschlossen worden. Aufgrund der Vergleichsvereinbarungen sei bei FMC im dritten Quartal ein außerordentlicher Aufwand von 590 Millionen Dollar entstanden, was zu einem Verlust nach Steuern von 366 Millionen Dollar geführt habe.
Das Verfahren habe sich auf Geschäftspraktiken von National Medical Care (NMC) bezogen, welche jedoch ausschließlich vor der Übernahme des Unternehmens durch Fresenius und der Gründung von FMC im Herbst 1996 stattgefunden hätten. Vor außerordentlichen Posten habe FMC einen Anstieg des Gewinns um 36 Prozent auf 46 Millionen Dollar geschafft. Mit dem Vergleich, der noch gerichtlich bestätigt werden müsse, sei ein wichtiger Schritt vollzogen worden, um den Vorgang endgültig abzuschließen. Die Voraussetzungen für zukünftiges Wachstum und für den weiteren Ausbau der Position als weltweit führendes Dialyse-Unternehmen hätten sich damit verbessert. Weltweit seien noch hunderttausende Patienten ohne Versorgung. Hinzu komme, dass neue Serviceleistungen für die Patienten angeboten würden.
Daher erwarte der Vorstand von FMC in den nächsten fünf Jahren beim Ertrag je Aktie eine Steigerung von zwanzig Prozent jährlich. Außerdem bestehe für FMC auch die Möglichkeit über Akquisitionen weiter zu wachsen. Die Experten empfehlen die Aktie von FMC, die - als Nachfolgerin der Hoechst-Aktie - erst seit wenigen Wochen zu den DAX-Werten zähle, daher zum Kauf.
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